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und trotzdem zählt das Land zu den ärmsten der Welt. Die technischen Voraussetzungen, um den Rohstoff in großen Mengen weiterzuverar- beiten, fehlen. Genau da möchte CHICO helfen, damit mehr Wertschöpf- ung im Land bleibt. in die Entwicklung der beiden Aufrüst-Bausätze investiert. der Textilmechaniker Markus Katzlinger zwei Bausätze, mit denen man die in Burkina Faso gebräuchlichen Handwebstühle automatisieren kann. „Die EWA hat sich im Vorfeld für die Technik aus dem Hause CHICO ent- schieden, weil wir uns seit 25 Jahren mit der Weiterentwicklung unserer Web-Technologie beschäftigen“ so Markus Katzlinger. „Trotzdem war es nicht einfach, unsere moderne Technik an die einfachen afrikanischen Verhältnisse anzupassen.“
der EWA Franz Griesser und dem pensionierten Journalisten Herbert Gigerl, das Projekt vor Ort auf die Beine. Der erste Bausatz wurde vom österreich- ischen Projektteam eingebaut, den zweiten mussten die afrikanischen Tech- niker eigenständig installieren. Diese brauchten zwar viel länger, dafür kön- nen sie nun mit der neuen Technologie umgehen, und sind nicht wieder von europäischen Technikern abhängig.
Einschulung in Bedienung und Wartung Afrikaner haben mich sehr erstaunt. Selbst der burkinische Wirtschaftsmi- nister hat sich persönlich vom Fortschritt des Projekts überzeugt.“ freut sich Katzlinger und ist optimistisch, weitere Bausätze nach Burkina Faso verkau- fen zu können. Langfristig könnte sich aus dem Entwicklungshilfeprojekt ein zweites Standbein für die Firma CHICO ergeben, schließlich gibt es in den Nachbarländern auch Bedarf an österreichischer Technologie.
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